Krisen- und Konfliktbegleitung

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Wie Psychotherapien wirken - und welche Nebenwirkungen drohen 20.02.2013

 

Chancen und Risiken

Mittwoch, 20.02.2013, 13:41 · von FOCUS-Online-Redakteurin Anna Vonhoff

Ein Gespräch mit dem Spezialisten hilft in vielen Fällen

Depression, Bulimie, Süchte – je nach Erkrankung sind unterschiedliche Therapien sinnvoll. In den meisten Fällen helfen sie schon in kurzer Zeit. Doch wie jede Behandlung birgt auch die Psychotherapie das Risiko von Nebenwirkungen.

Es gibt drei große Gruppen von Störungen, die auch gleichzeitig die häufigsten Gründe sind, zum Psychotherapeuten zu gehen: erstens Ängste, zweitens Depressionen und drittens Süchte. Um solche Störungen zu behandeln, haben sich Psychotherapien als wirkungsvoll und erfolgsversprechend erwiesen. Essstörungen, sexuelle Funktionsstörungen, Schizophrenie und Bipolare Störungen seien teilweise schwieriger zu behandeln, sagt Jürgen Margraf, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie e. V. (DGPs). „Für Patienten mit einer Schizophrenie oder Bipolaren Störung können Medikamente in Kombination mit einer Psychotherapie daher sinnvoll sein.“

Was in der Therapiestunde passiert

Sucht jemand einen Psychotherapeuten auf, wird sich dieser in einem Erstgespräch die Problematik schildern lassen. Innerhalb maximal fünf Probesitzungen können Patient und Therapeut dann herausfinden, ob „die Chemie stimmt“ zwischen ihnen. Während dieser Vorgespräche wird der Therapeut eine Diagnose stellen und darlegen, ob die Notwendigkeit einer Behandlung besteht. Im Anschluss reicht er bei den Kassen einen Antrag ein. Die Bewilligung der Psychotherapie beinhaltet dann auch die Anzahl an Stunden. Erst dann beginnt die Therapie wirklich. Der Umfang der Behandlung ist abhängig von der psychischen Erkrankung und dem Schweregrad der Störung. In der Verhaltenstherapie genügt meistens eine Kurztherapie von insgesamt 25 Stunden.

„Die Krankenkassen übernehmen zwei Therapieformen, die Verhaltenstherapie und die Psychodynamischen Therapien, dazu gehört auch die Psychoanalyse“, sagt Margraf. „Diese Therapieformen sind wissenschaftlich seit Langem anerkannt.“ Die Regelungen der privaten Kassen sind verschieden, so dass Privatversicherte direkt nachfragen sollten. Die gesetzlichen Kassen zahlen nur dann 100 Prozent der Kosten, wenn der Therapeut über eine Approbation verfügt und eine psychische Störung mit Krankheitswert diagnostiziert. Diese Störungen sind beispielsweise Phobien, Panikattacken, Depressionen oder Zwänge. Die Diagnose stellt der Therapeut in den Probesitzungen.

Erfolgsquote liegt bei 80 Prozent

Gerade für Ängste und Depressionen – und damit für die häufigsten Störungen – sei die Verhaltenstherapie die Methode der Wahl, sagt Margraf. Bei Anorexie und chronischen Schmerzen dagegen erziele die Verhaltenstherapie generell seltener Erfolg. Die Verhaltenstherapie konzentriert sich auf die aktuellen Probleme, aber auch auf die aktuellen Stärken und versucht eine Änderung des Verhaltens zu bewirken. Dabei geht es darum, wie Patienten Informationen einordnen und bewerten. Ziel ist es, mit Hilfe des Therapeuten Situationen neu zu interpretieren und ein gesünderes Verhalten einzuüben. Die Devise dabei: Alles was man gelernt hat, kann man auch wieder verlernen. Verhaltenstherapeuten wollen nicht in die Vergangenheit, in die Kindheit schauen – sondern in die Zukunft. „Die Erfolgsquoten sind gut. 80 Prozent der Patienten erfahren eine wesentliche Linderung ihrer Symptome“, sagt Margraf.

Die Psychodynamischen Ansätze gehen zurück auf Freud und seine Schüler. Sie gehen davon aus, dass dem aktuellen Problem verdrängte Gefühle und Erinnerungen zugrunde liegen. Anhand von Traumdeutungen oder freien Assoziationen soll der Patient Zugang zu diesen Emotionen bekommen. „Das Symptom wird dabei zurückgeführt auf einen Konflikt aus der Vergangenheit.“

Andere Ansätze wie etwa die Systemische Therapie, Körper- und Kunsttherapien übernehmen die Krankenkassen zwar (noch) nicht, sie erzielen jedoch in vielen Fällen Erfolge. Vor allem als Ergänzung in ganzheitlichen Therapiekonzepten.

Chancen und Gefahren in der Therapie

Ob eine Therapie erfolgsversprechend ist oder nicht, hängt auch vom „Bauchgefühl“ der Patienten während der Probesitzungen ab. Schließlich ist es wichtig, dass die Betroffenen so viel Vertrauen in den Therapeuten haben, ihm ihr Innerstes zu offenbaren.

Unterschätzte Nebenwirkungen und Effekte in der Psychotherapie

Im Einzelfall kann sich der Zustand der Patienten zu Beginn der Therapie verschlechtern, weil beispielsweise verdrängte Erlebnisse und Gefühle an die Oberfläche gelangen und mache Menschen dann ins Grübeln kommen. Weitere unerwünschte Effekte sind finanzielle Ausbeutung des Patienten, indem beispielsweise die Therapie künstlich in die Länge gezogen werde. Generell besteht im Patienten-Therapeuten-Verhältnis immer die Gefahr, dass eine Abhängigkeit entsteht und diese vom Therapeuten ausgenutzt wird. „Es gibt auch Fälle von Grenzüberschreitungen bis hin zu sexuellen Übergriffen“, sagt Margraf. Gerade in körperorientierten Settings sei das Risiko für solche Übergriffe höher. Vor allem charismatische und renommierte Persönlichkeiten seien anfällig dafür, ihre Macht und ihren Status zu missbrauchen.

Weitere negative Auswirkungen von Psychotherapien sind weniger leicht zu messen. „Wenn Therapeuten falsche Hoffnungen machen, Ziele nicht vereinbaren oder sich zu sehr einmischen in das Leben des Patienten, ist das nur schwer zu erfassen“, sagt der Psychologe. Als „Klassiker“ bezeichnet er dabei, dass viele Therapeuten die Paarbeziehung als Teil des Problems identifizieren, obwohl sie nur eine Seite gehört haben. Daraus folgt häufig eine Krise in der Partnerschaft, die nicht nötig gewesen wäre. „Manche Therapeuten nötigen den Patienten auch ihre eigenen Normen und Werte auf.“

Psychische Probleme von Kindern unterschätzt

Trotz manchmal haarstäubender Nebenwirkungen betont Margraf: „Im Wesentlichen und in den allermeisten Fällen tut die Psychotherapie Gutes.“ Einziger Wermutstropfen: Bis diese Hilfe bei allen betroffenen Menschen ankommt, ist es ein weiter Weg.

Vor allem Kinder würden mit ihren psychischen Problemen heute noch zu oft vernachlässigt. Dabei lohnte es sich, früh zu intervenieren, um gravierende Störungen gar nicht erst entstehen zu lassen. Das Problem: Während aggressive und hyperaktive Kinder ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken, fallen depressive oder ängstliche Jungen und Mädchen häufig durchs Raster. „In einer Gesellschaft mit immer weniger Kindern, fehlen die Geschwister und Spielkameraden. Das wird in Zukunft ein großes Thema für die psychische Gesundheit von Kindern.“

 

Focus online: Den passenden Spezialisten finden 19.02.2013

 

Coach, Therapeut, Psychiater – Hier gibt es Hilfe in der Psychokrise

Dienstag, 19.02.2013, 13:44 · von FOCUS-Online-Redakteurin Anna Vonhoff 

Viele Menschen leiden zu lange, bevor sie sich Hilfe suchen.

Jeder zweite Deutsche leidet im Lauf seines Lebens an einer psychischen Erkrankung. Doch wer sich behandeln lassen will, weiß oft nicht, an wen er sich wenden kann. Ein Wegweiser durch den Therapeutendschungel.

Tina ist sich selbst fremd geworden: Sie fühlt sich schlapp, niedergeschlagen und ist ständig müde – doch richtig durchschlafen kann sie schon lange nicht mehr. Sie zieht sich immer mehr zurück. Freunde zu treffen ist ihr lästig geworden, das Volleyball-Training zu anstrengend und ihren Job als Lehrerin empfindet sie täglich als Belastung. Monatelang geht das so, bis Tina endlich ihren Hausarzt aufsucht. Damit macht sie einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

Den geeigneten Ansprechpartner finden

„Hausärzte sind die häufigste Anlaufstelle, wenn psychische Probleme auftauchen“, sagt Jürgen Margraf, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie e.V. (DGPs). Allerdings kennen sich einige Hausärzte mit psychischen Störungen nicht gut genug aus – und zücken allzu schnell den Rezeptblock. Doch Schlaf- und Beruhigungsmittel lösen psychische Probleme nicht auf Dauer. Oft ist es daher besser, einen Spezialisten aufzusuchen.

Doch genau an diesem Punkt wissen die meisten Menschen nicht mehr weiter

Wer ist denn nun zuständig für Depressionen und Ängste? An wen sollte man sich mit einem Burnout oder heftigem Liebeskummer wenden? Studien zeigen, dass fast 90 Prozent der Deutschen nicht den Unterschied zwischen den verschiedenen Therapeuten kennen. Sie werfen die Begriffe Psychiater, Psychotherapeut und Psychologe in einen Topf – dabei sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Ausbildungen, Methoden und Konzepten groß. Doch allein die Berufsbezeichnungen sorgen für Verwirrung.

Wegweiser durch den Therapeutendschungel

Psychiater haben eine Medizinstudium, plus eine Ausbildung zum „Facharzt zur Psychiatrie“ oder zum „Facharzt zur Psychotherapie“ absolviert. Sie dürfen im Bedarfsfall Medikamente wie Antidepressiva oder Beruhigungsmittel verschreiben. Die Krankenkasse übernehmen die Kosten. Schwere Depressionen, Schizophrenie und Bipolare Störungen erfordern häufig eine medikamentöse Behandlung.

Diplom-Psychologen haben ein Psychologiestudium an der Universität abgeschlossen. Viele von ihnen werden nach ihrem Studium psychotherapeutisch tätig, vor allem als Psychologische Psychotherapeuten. Andere arbeiten in der Wirtschaft und in Personalabteilungen. Ein Psychologe ist jedoch noch kein Psychotherapeut.

Psychologische Psychotherapeuten haben im Anschluss an das Psychologiestudium eine Psychotherapieausbildung absolviert und eine kassenärztliche Zulassung erworben. Niedergelassene Psychologische Psychotherapeuten rechnen die Kosten der Therapie wie Ärzte über die gesetzlichen Krankenkassen ab. Es ist sinnvoll, sich mit Ängsten, Depressionen, Zwängen, Anpassungsstörungen oder Burnout an einen Psychotherapeuten zu wenden. Psychologische Psychotherapeuten dürfen jedoch keine Psychopharmaka, etwa Antidepressiva, verschreiben. Sie werden Patienten den Gang zum Psychiater jedoch empfehlen, sollten sie eine Behandlung mit Psychopharmaka für sinnvoll halten.

Auch Ärzte können die psychotherapeutische Zusatzausbildung ablegen und sind dann „Ärztliche Psychotherapeuten“.

Heilpraktiker für Psychotherapie haben eine beschränkte Behandlungserlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz. Im Gegensatz zu den Ausbildungen für psychologische und ärztliche Psychotherapeuten sind die Inhalte der Heilpraktikerausbildung nicht gesetzlich festgelegt. Die Therapie müssen die Patienten meist aus eigener Tasche finanzieren.

Therapeut/Coach ist kein geschützter Begriff, es gibt keine festgelegten Ausbildungsstandards.

Die Qual der Wahl

Neben den Berufsbezeichnungen gilt es auch, die verschiedenen Therapieverfahren zu unterscheiden. Sie unterscheiden sich in ihrem Verständnis der Entstehung psychischer Krankheiten – und wie sie zu behandeln sind.

Verhaltenstherapien und Psychodynamische Ansätze

Die Krankenkassen erstatten die Kosten für drei Therapieformen: Die am weitesten verbreitete Psychotherapie ist die Verhaltenstherapie. Mit Hilfe von Gesprächen, Verhaltensübungen und Rollenspielen sollen die Patienten eine neue Einstellung gewinnen und alte Verhaltensmuster ablegen. Die Therapie setzt in der Gegenwart an und will zukünftiges Verhalten ändern. Desweiteren gibt es die tiefenpsychologisch fundierten Verfahren und die Psychoanalyse. Diese beiden gehen zurück auf Sigmund Freud und seine Schüler. Diese Therapien setzten sich mit dem Unbewussten auseinander, um Konflikte und Probleme zu lösen. Erlebnisse aus der Vergangenheit sollen bearbeitet werden, um daraus die Gegenwart besser zu begreifen.

Welche Therapieform im Einzelfall die richtige ist, hängt ab von der Erkrankung – aber auch davon, welche Methoden den Patienten ansprechen. Es ist wichtig, dass die Therapieform und die Behandlungsschwerpunkte zu den Beschwerden und der Persönlichkeit der Patienten passen. Das können Betroffene und Behandler in einem Erstgespräch herausfinden.

Probesitzungen übernimmt die Krankenkasse

Möchte jemand eine Psychotherapie beginnen, ist keine Überweisung nötig. Jeder kann sich selbst und aus eigener Initiative einen Therapeuten suchen. Am einfachsten ist es jedoch, sich vom Hausarzt oder von Freunden eine Adresse empfehlen zu lassen. Gesetzlich Versicherte können fünf Probesitzungen in Anspruch nehmen. Sie werden erstattet, falls der Therapeut eine Kassenzulassung hat – und sofern er eine psychische Störung mit Krankheitswert diagnostiziert. Ob dem so ist, muss der Therapeut in den Probesitzungen feststellen.

Paartherapien und Familientherapien erstatten die Kassen nicht, da sie als Lebensberatung gelten. Denn meistens liegen hier keine psychischen Erkrankungen vor.

Hemmungen vor der Therapie überwinden

Die Angst vor Stigmatisierung sowie die Scham, sich an Psychiater und Psychotherapeuten zu wenden, sind leider in der Bevölkerung noch immer weit verbreitet. Da hilft es, sich zu vergegenwärtigen, dass man nicht alleine ist. „Fast die Hälfte der Deutschen leidet im Laufe des Lebens einmal an einer psychischen Erkrankung“, sagt Margraf. Zwar ist es generell eine individuelle Entscheidung, ob in einer bestimmten Lebenssituation Unterstützung nötig ist oder nicht. „Ich rate jedoch, nicht allzu lange abzuwarten, sondern sich wirklich Hilfe zu suchen, wenn einem alles über den Kopf wächst“, sagt der Psychologe. Eine rechtzeitige Intervention kann nämlich verhindern, dass Depressionen oder Ängste beispielsweise chronisch werden.

Coach, Therapeut, Psychiater – Hier gibt es Hilfe in der Psychokrise - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/tid-29492/wegweiser-durch-den-therapeutendschungel-coach-therapeut-psychiater-hier-gibt-es-hilfe-in-der-psychokrise-_aid_913958.html

Wenn Unternehmer ihre eigene Arbeit sabotieren 19.02.2013

Publiziert 22. August 2012 | Von Michaela Albrecht

Es passiert immer wieder: ein Unternehmer oder eine Unternehmerin kommt mit einem tollen Produkt oder einer sagenhaften Dienstleistung zu mir, und ich spüre die Freude, die diesem Produkt innewohnt. Wir ermitteln eine Zielperson, die zu dem Produkt passt, ich lausche dem Produkt, ich schaue auf den Unternehmer, und dann entwerfe ich ein Logo, eine Website oder einen Claim für das Produkt. Dem Unternehmer gefällt der Entwurf – aber nach einiger Zeit (Wochen oder Monate) will er irgendwas Seltsames hinzufügen, verändern oder entfernen. Sofort spüre ich, wie das Produkt grauer und trauriger wird. Es kommt mir vor wie ein Kind, dem zu seinem Geburtstag erst eine Party mit Zaubershow und Schatzsuche versprochen wurde, aber dann darf es aus irgendwelchen lahmen Gründen nur zwei  Freunde zu McDonald’s einladen.

„Dieser neue Entwurf fühlt sich stimmiger an.“Ja, das glaube ich sofort.  Manche Unternehmer schrauben ihr Produkt energetisch soweit herunter, bis es zu ihrer derzeitigen Schwingungsfrequenz passt. Und dann fühlt sich der kleingemachte Entwurf natürlich stimmig an, weil er zum Ist-Zustand passt.

Erfolg wollen und Erfolg aushalten können – das ist nicht dasselbe.Das Unbewusste ist deutlich mächtiger als das Bewusstsein. Und wenn wir von klein auf durch Familienstrukturen so geprägt sind, dass wir nicht mehr Erfolg haben dürfen als unsere Eltern, oder Großeltern oder wer auch immer, dann wird unser Unbewusstes dafür sorgen, dass wir uns daran halten. Wir glauben, dass wir Erfolg wollen, aber wenn wir an jemanden geraten, der uns dazu verhelfen will (wie z.B. ich), dann werden wir seine Arbeit sabotieren.

Beispiel: Eine spirituelle Lehrerin will auf ihrer Website auf einmal alle (!) Texte kursiv (!) und zentriert (!) gesetzt haben, weil das der Heiligen Geometrie entspreche.

Beispiel:Eine Unternehmerin will ihrer Website einen (farblich total unpassenden) grünen Streifen hinzufügen, weil eine erfolgreiche Mitbewerberin auch einen hat.

Beispiel:Eine Kundin, die ein CMS für ein sehr exklusives Produkt bekommen hat, baut in vielen Stunden selbst einen neuen Website-Entwurf, durch den das Produkt deutlich kramiger aussieht.

Beispiel:Eine Kundin, der ich ein Logo und eine Website für wundervolle Filzdecken entwickelt habe, benutzt das Logo nicht mehr und hat im Baukastensystem selbst eine neue Website gebaut, die auf Grau basiert und wo die Filzdecken kaum zur Geltung kommen.

Beispiel:Ein Kunde baut auf der Website, die ich ihm gebaut habe, ein neues Navigationsdesign ein, wodurch die Seite unseriös und flach aussieht.

Wie wird die Sabotage begründet?Ich sprach ja oben schon von lahmen Gründen, und genau so sind die Gründe: lau und nicht nachvollziehbar.
Allan Snyder, ein Hirnforscher aus Australien vertritt die Auffassung, unser Verstand sei nur die PR-Abteilung für das Unbewusste, denn er liefere nur die Begründung für eine Entscheidung, die das Unbewusste völlig allein getroffen habe. Im Falle von sich selbst sabotierenden Unternehmern sagt diese PR-Abteilung Sätze wie:
„Wir wollten einfach größere Fotos haben, und das Hintergrundbild gefiel uns nicht mehr.“ (Dabei waren die vorigen Fotos groß genug, und das Hintergrundbild war fantastisch.)
„Der Erzengel Michael wollte, dass ich einen blauen Streifen einfüge.“ (Seit wann verstehen Erzengel was von Webdesign?)
„Ich glaube, meine Kundinnen sind doch nicht so spirituell.“ (Und das, nachdem wir zuvor die zutiefst spirituelle Kundin selbst als Zielperson verwendet haben.)
„Ich will mich einfach nicht in den Vordergrund schieben.“ (Im Hintergrund sieht man Sie aber nicht!)

Meine Intuition funktioniert bei Kunden ziemlich zuverlässig, daher kann ich fühlen, ob ein „Verbesserungsvorschlag“ ein Akt der Selbstsabotage ist oder nicht. Ich weiß es einfach. Und es hat nichts damit zu tun, dass meine tolle Design-Idee nicht angenommen wurde. Denn meine Design-Idee soll ja nicht in erster Linie meinem kreativen Selbstausdruck dienen (dafür habe ich meine eigene Website, oder ich könnte malen, nähen, Blumengestecke basteln etc.), sondern sie ist eine Auftragsarbeit und soll den Kunden unterstützen.Ich habe Erfolg, wenn der Kunde erfolgreich ist. Und daher stelle ich mich vollkommen in den Dienst des Kunden und seines Produktes.

„Jeder, der die ihm zugewiesenen einzigartigen Qualitäten nicht zur vollen Blüte erweckt, versündigt sich an Gott und seinen größten Gaben.“

Louise Nevelson, amerik. Bildhauerin

Wenn das Produkt ein großes Potenzial hat, braucht es eine entsprechende „Bühne“. Siewürden einen wichtigen Gast nicht in der Besenkammer schlafen lassen, sondern ihm vielleicht sogar Ihr eigenes Bett anbieten, weil Sie ihn so sehr wertschätzen.

Ihr Produkt ist ein Geschenk für die Welt – machen Sie es nicht klein. Das hat Ihr Produkt nicht verdient. Und wenn Sie selbst noch nicht spüren, wie groß das Potenzial Ihres Produktes ist – ich kann es fühlen. Und ich werde einen Weg finden, Sie und Ihr Produkt so darzustellen, dass die Größe des Produktes sichtbar wird, ohne dass Sie selbst zu sehr zu schlottern anfangen.

Psychologie heute: Mitmachen! Teilnehmer gesucht! 30.01.2013

 

Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen ausgesuchte Studien vor, an denen Sie sich beteiligen können.

Wenn Sie hier auf eine eigene Untersuchung hinweisen möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail oder Telefon 06201/6007-379 an Anke Bruder.

Hinweis: 
Alle Links zu den Internetseiten der Projekte öffnen ein neues Fenster.

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Beziehungskunst - Verantwortung von Sonja Mayerhofer 24.01.2013

Ich bin verantwortlich für das, was ich sage und nicht für das, was Du verstehst.

Ich bin verantwortlich für mein Leben, und nicht für Dein Schicksal.

Ich bin verantwortlich für mein Wohlbefinden, und nicht für Dein Glück.

Ich bin verantwortlich für die Ordnung in meinem Seelenhaus, und nicht zuständig für den Unrat in Deinem Seelenkeller.

Ich bin verantwortlich für das Erblühen meines Gartens, und nicht für die Art und Weise wie Du Dein Feld zu bestellen pflegst.

Ich bin verantwortlich für die Liebe und Freude in meinem Leben, und erwarte nicht, dass Du sie mir bringst und mich damit nährst.

Ich bin verantwortlich, dafür zu sorgen, dass Du achtsam und gut mit mir umgehst, nicht aber dafür, dass Du es wirklich tust.

Ich bin verantwortlich dafür, mich Dir zu öffnen, Dir zu schenken und Deine Geschenke mit Offenheit anzunehmen, und erwarte nicht, dass Du das gleiche für mich tust.

Ich bin verantwortlich für die Gestaltung von 50% unserer gemeinsamen Beziehungsqualität, und nicht aber zusätzlich für die 50%, um die Du Dich kümmern willst.

Ich bin verantwortlich. Für mich und mein (Er)leben. Und:

Ich bin verantwortlich, Dich in Liebe erkennen zu lassen, dass Du für Dich und Dein (Er)leben verantwortlich bist, wenn Du es mal vergisst.

Hier gehts zu Sonja Mayerhofers Blog.

Psychologie heute: Drei Partner Prügel Persönlichkeiten 23.01.2013

Gewalt in der Partnerschaft ist keine Einbahnstraße. Nicht immer sind die Täter männlich und die Opfer weiblich. Auch manche Frauen neigen dazu, gegenüber ihrem Ehemann oder Lebensgefährten handgreiflich zu werden. Doch folgt weibliche Beziehungsgewalt denselben Strickmustern wie männliche – oder sind Frauen auf ganz andere Weise aggressiv? Diese Frage wurde bislang kaum beleuchtet, da fast ausschließlich die männliche Beziehungsgewalt im Fokus der Forschung stand.

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Equal Pay Day - 23% Rabatt für alle Frauen! 29.02.2012

 

Am 23. März 2012 haben die Frauen ebenso viel für die gleiche Arbeit verdient wie die Männer bereits am 31.12.2011.

Daher gewähre ich für alle Frauen, die für den 23. März oder am 23. März einen Termin vereinbaren einen Rabatt von 23%.

Lesen Sie mehr über den Equal-Pay-Day und die Unternehmen, die sich daran beteiligen unter: www.23-prozent.de

Familien in der Krise, eine besondere Herausforderung 02.05.2011

Berlin im Mai 2011. Krisensituationen fordern uns heraus und bringen uns an unsere Grenzen. Es gibt gesunde Herausforderungen, an denen wir wachsen. Manche Ereignisse stürzen wie eine Flutwelle über uns herein. Sie kommen mit einem Tempo daher, das uns den Atem und auch manchmal vorübergehend den Verstand raubt. 

Der Tod eines Kindes oder des Partners sind solche Ereignisse. Passiert das, kann einem der Boden unter den Füßen weg rutschen, das Familien- und Beziehungsgeflecht gerät ins Wanken oder gar aus den Angeln. Wenn ein Familienmitglied ernsthaft erkrankt, ist die Situation oftmals so angespannt und schwierig, dass Kommunikation untereinander nur sehr erschwert verläuft oder gar nicht mehr stattfindet. Doch gerade jetzt ist es besonders wichtig, in einer guten Verbindung zu bleiben.

Die tödliche Krankheit, die der geliebte Mensch bekommt aufgrund derer er nicht nur ständiger Hilfe bedarf sondern auch der baldige Tod einzubeziehen ist, fordert von allen Beteiligten eine hohe soziale Kompetenz. Der Großteil der Energie und die gesamte Aufmerksamkeit der Familie fließt in die ersehnte Genesung des Erkrankten. Eine angestrengte und anstrengende Suche nach der Wunderlösung beherrscht die Situation. Der Wunsch, die letzten Tage, Wochen und Monate dem Sterbenden so angenehm wie möglich zu machen, haben absolute Priorität. Alles andere rutscht in den Hintergrund. In diesem ungeheuren Stress ist es oft nicht möglich, den Überblick zu behalten. Auch nach dem Tod eines geliebten Menschen, sei er nun plötzlich oder absehbar eingetreten, verschleiert sich der Blick durch Trauer, Sorgen und Stress für die anderen Familienmitglieder. So Vieles muss gleichzeitig in kürzester Zeit bedacht und erledigt werden. Jedes Familienmitglied geht mit der angespannten Situation anders um. Es gibt keine einfache und schnelle Lösung, die allen übergestülpt werden kann. Unter Stress reagieren manche der Betroffenen auch vermeintlich unangemessen und überfordern damit die anderen Beteiligten. Die Not und das dahinter verborgene Bedürfnis der Person müssen erkannt werden, um Verzeihungsarbeit leisten und um wieder eine einvernehmliche Basis herstellen zu können.

Aber gerade in Extremsituationen fehlt uns oft die Möglichkeit, angemessen zu reagieren. Wir haben keine Zeit, neue Handlungsmuster, welche die gesamte Situation mit einbeziehen zu entwickeln. Es geht darum, den Umgang mit Krankheit oder Krise für jeden einzelnen und für die Gesamtheit der Familie oder der Beziehung zu ermöglichen. Somit finden die Betroffenen und Beteiligten mit therapeutischer Unterstützung einen Weg, der die Bedürfnisse aller berücksichtigt. Auf diese Weise kann Heilung ermöglicht und können Kontakt, Kommunikation und Verbundenheit wieder hergestellt werden. Beratung bzw. Coaching können an dieser Stelle sehr hilfreich sein. Die Familienmitglieder oder Partner kommen zu Einzelgesprächen und gemeinsam, um die Situation und den Druck, unter dem alle stehen, zu erleichtern. Handlungs- und Austauschmöglichkeiten werden erarbeitet. So können Alltag, Kommunikation und Gefühle allmählich wieder ins Fließen kommen.  

Mehr unter: http://www.trauerbegleiter.org/inhalt/krisenberatung_fuer_familien_und_paare

Zu solchen Extremsituationen gehören beispielsweise Trennung,  Scheidung, Unfall, Krankheit, Tod, Suizid sowie Gewalt, Mord und sexueller Missbrauch. Keine Frage, dass solche Situationen ungeheuren Druck auf alle Beteiligten ausüben und selbst die gesündesten Familien drohen, auseinander zu brechen.

Kontakt: Eva Terhorst, .(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen), Tel: 030 399 065 58, http://www.trauerbegleiter.org

Sunflower Guerillia Days 09.04.2011

Ab Mitte April ist es soweit!

Verschönert Eure Stadt, sät Sonnenblumen!!!! Überall wo Ihr geht und steht! Und so funtionierts!


1. Geht in einen Laden!

2. Kauft Sonnenblumenkerne, oder andere super Blumensamen!

3. Sucht Euch eine hässliche Ecke! (Bushaltestellen, Straßeninseln u.s.w.)

4. Kerne in die Erde drücken, am besten zwei oder drei in kleinem Abstand
    (denn auch Blumen haben gerne Gesellschaft)
5. Angießen. Dafür Wasserflasche dabei haben.
6. Warten
7. Über Sonnenblumen freuen

8. Alle Freunde einladen

9. Ab jetzt bist Du ein Sunflower Guerilla